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SUMMARY:Tuvia Tenenbom: Wie nennt ihr dieses Land hier?
DESCRIPTION:Unter Siedlern – Lesung und Gespräch mit Tuvia Tenenbom\nVeranstaltungsort in Nürnberg: wird bestätigten Gästen am 28. Juli per Mail mitgeteilt\nDatum: Mittwoch\, 29. Juli 2026\nUhrzeit: 19:00 – 20:30 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)\nLesung auf Deutsch\, Gespräch auf Englisch und Jiddisch (wir übersetzen live zu deutschen Untertiteln)\nDie Veranstaltung wird aufgezeichnet\nEintritt: frei\n\n\n\nSchon die Frage\, wie man diesen Landstrich nennt\, ist ein Politikum. In deutschen Medien scheint die Antwort meist festzustehen\, noch bevor jemand hingefahren ist: Hier die Besatzer\, dort die Opfer; hier fanatische Siedler\, dort geschundene Palästinenser. Ein Bild\, so eingängig wie bequem – und so weit entfernt von der Wirklichkeit vor Ort. Mitten im Kriegs- und Krisenjahr reist Tuvia Tenenbom dorthin\, wo Geschichte\, Religion und Politik auf engstem Raum aufeinandertreffen: ins biblische Kernland zwischen Jerusalem\, Nablus und den jüdischen Siedlungen – auch bekannt als Westjordanland\, Judäa und Samaria\, besetzte Gebiete oder einfach »dieser Ort«. \nEr streift durch Siedlungen und Flüchtlingslager\, trifft Rabbiner und Radikale\, Aktivisten und Journalisten\, Palästinenser und Politiker. Er sammelt Geschichten\, die überraschen und verstören – und zeigt eine Welt\, die älter ist als jeder Konflikt und komplexer als jedes Schlagwort. Er spricht mit messianischen Juden\, arabischen Dorfbewohnern\, amerikanischen Demonstranten und mit Journalisten\, die das Bild dieser Region prägen – und dabei oft mehr über ihre eigenen Vorannahmen verraten als über das Land selbst. \nWas er mitbrachte\, ist eine Reportage voller verblüffender Begegnungen und surrealer Episoden. Und eine Erkenntnis: Vieles von dem\, was hierzulande als gesichertes Wissen über Israel und „die Siedler“ gilt\, hält der Begegnung mit den Menschen nicht stand. Tenenbom legt Mythen und Propaganda Schicht für Schicht frei. \nTuvia Tenenbom\, 1957 in Tel Aviv geboren\, stammt aus einer deutschjüdisch-polnischen Familie und lebt seit 1981 in New York\, wo er 1994 das Jewish Theater of New York gründete. Der Journalist\, Essayist und Dramatiker schreibt für Zeitungen in den USA\, Europa und Israel\, darunter DIE ZEIT. Mit seinen Reportagebänden – u. a. Allein unter Deutschen\, Allein unter Juden und Allein unter Briten – wurde er zum Bestsellerautor. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular \nAnmeldeschluss: Dienstag\, 28. Juli 2026 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht) \nBeim Zutritt ist ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. Bitte bringen Sie keine voluminösen Taschen oder Rucksäcke zur Veranstaltung. Bitte haben Sie Verständnis für Sicherheitskontrollen. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 3.600 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:Monika Schwarz-Friesel: Der Dammbruch
DESCRIPTION:Monika Schwarz-Friesel: Der Dammbruch\nHistorische Parallelen – Vereinte Extremisten – Chiffren des Hasses – Rolle der Medien\n\n\n\nOrt: Veranstaltung wird via Zoom übertragen\nDatum: Montag\, 6. Juli 2026\nUhrzeit: 19:00 – 20:30 Uhr (Einlass in die Session ab 18:45 Uhr)\nEintritt: frei\n\nVeranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Freundeskreis Synagoge Hainsfarth \n\n\nDas antisemitische Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und die verstörenden Reaktionen auf dieses Pogrom stellten einen Dammbruch dar: Kommunikative Grenzverschiebungen und semantische Radikalisierung gab es zwar zuvor schon\, vor allem im Internet\,  aber nach dem 7. Oktober brachen Fluten von judenfeindlichen Aktivitäten mit besonders virulenter Intensität und einem neuen Selbstbewusstsein herein\, und dies nicht nur an den Rändern\, sondern inmitten der Zivil-Gesellschaft. \nDer Vortrag beleuchtet anhand zahlreicher Beispiele diese Eruptionen des Judenhasses\, erklärt seine aktuellen Manifestationen als anti-judaistische Reproduktionen historischer Muster und beschreibt seine vielfältigen Verknüpfungen und Synergien\,  erörtert die „Israelisierung von Judenfeindschaft“\, insbesondere in den Bildungs-\, Kultur- und Feuilleton-Diskursen sowie das Versagen der Medien. \nProf. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel (* 28. November 1961 in Bensberg) ist eine deutsche Kognitionswissenschaftlerin\, Antisemitismusforscherin und Professorin an der Technischen Universität Berlin. Sie hat zahlreiche empirische Untersuchungen zum Thema Antisemitismus und Sprache\, Judenhass im Internet sowie zur kollektiven Emotion Judenhass in der Mitte der Gesellschaft durchgeführt. \nIm Rahmen einer von der TU Berlin verantworteten Langzeitstudie untersuchte sie mit ihrem Team über mehr als ein Jahrzehnt Kommentare in Kommentarspalten von Qualitätsmedien\, sozialen Netzwerken\, Ratgeberportalen und Foren\, um Ausmaß und Formen des Antisemitismus im Internet zu erfassen. Die Studie dokumentierte eine deutliche Zunahme sowohl der Häufigkeit als auch der sprachlichen Radikalisierung antisemitischer Äußerungen und weist das Internet als zentralen Multiplikator und Beschleuniger judenfeindlicher Kommunikation aus. \nIhre Analysen zeigen zudem\, wie die Semantik des Judenhasses über die Jahrhunderte erhalten blieb und sich lediglich oberflächlich einige Ausdrucksformen verändern. Die antisemitische Hassrede unterschiedlicher politischer und ideologischer Gruppen weist daher mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen auf. \nLogin-Daten werden angemeldeten Gästen rechtzeitig per Mail mitgeteilt: Anmeldeformular \nAnmeldeschluss: Sonntag\, 5. Juli 2026 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht) \n\n\nFolgen Sie uns mit über 3.500 anderen auf Facebook und Instagram. \n\n\n\nDie Einladung erfolgt gemeinsam mit:
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SUMMARY:Oren Gian: Peace through Strength
DESCRIPTION:Oren Gian: The Middle Eastern Reality from a Persian-Israeli Perspective\nVenue: will be communicated to confirmed guests by email on Wednesday\, 4 March\nDate: Thursday\, 5 March 2026\nBeginning: 1900 CET (admission from 1840 CET)\nEntrance: free (registration required)\nLanguage: English (with translation)\n\nThe presentation by Oren Gian will cover the following topics: \n\nMy personal experience of the war – from idealism to responsibility\nHow October 7th changed my perspective\nHow the war affected Israeli society\nThe source of the problem & the importance of early education\nCurrent outcomes of the war including the situation in Iran\nEuropean ideals vs. the Middle Eastern reality\nPeace in the Middle Eastern mindset\nFighting for peace vs. fighting for existence\n\n\n\nOren Gian is a Jewish-Persian Israeli. He is a veteran of the IDF’s International Cooperation Division\, with experience bridging diplomacy and defense. He has been actively involved in youth peace initiatives\, working alongside Arab communities\, and addressed the United Nations Security Council on the role of youth in peacebuilding. \nDuring the ongoing “Iron Swords” war\, Oren Gian served as a liaison officer to the U.S. Armed Forces during critical operations\, gaining firsthand insight into the complexities of security and conflict resolution in the Middle East. This dual perspective – from idealistic peace efforts to real-world military responsibility shaped his understanding of the Israeli-Palestinian conflict\, the vital role of education in fostering peace\, and the importance of international cooperation. Oren is looking forward to a lively exchange with the guests. \nFor security reasons\, registration is required using the form linked here: click to register \n\nRegistration deadline: Tuesday\, 3 March 2026 (an earlier registration stop is made visible on the form). In case of technical issues with the form\, please write an e-mail to: nuernberg@digev.de \nA valid ID must be presented upon entry. Please do not bring large bags or backpacks to the event. We kindly ask for your understanding regarding security checks. \n\n\nFollow us\, together with 2\,800 other people\, on Facebook and Instagram. \nYou are cordially co-invited by:
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SUMMARY:Ahmad Mansour: Von Israel nach Nürnberg
DESCRIPTION:Auswirkungen des 7. Oktobers und Lösungsansätze\nAbendveranstaltung mit Ahmad Mansour\n\nVeranstaltungsort: wird bestätigten Gästen am 17. Dezember per Mail mitgeteilt.\nDatum: Donnerstag\, 18. Dezember 2025\nUhrzeit: 18:30 – 20:30 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr)\nEintritt: frei\n\nVeranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Keren Hayesod Deutschland\, Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg \n\n\nDer 7. Oktober 2023 markiert eine Zäsur – nicht nur für Israel\, sondern auch für Deutschland. Seit dem Tag des größten Massakers an Juden seit der Shoah hat sich das gesellschaftliche Klima spürbar verändert. Das politische Versprechen der „unverbrüchlichen Solidarität mit Israel“ und des Schutzes jüdischen Lebens steht im scharfen Kontrast zu den Bildern und Stimmen auf deutschen Straßen\, Universitäten und Kulturveranstaltungen. \nIslamisten\, Antisemiten und radikale Linke agieren zunehmend Seite an Seite – sie verbreiten israelbezogenen Antisemitismus\, relativieren Terror und erzeugen ein Klima der Angst: für jüdische Menschen\, aber auch für all jene\, die den Mut haben\, zwischen Ursache und Reaktion zu unterscheiden. \nWie konnte es so weit kommen – in einem Land\, das sich scheinbar seiner historischen Verantwortung bewusst ist? Warum fehlt vielen nach dem 7. Oktober die Empathie mit den Opfern des Terrors? Und welche Wege führen aus dieser gefährlichen Schieflage? \nDer Vortrag geht diesen Fragen nach – analytisch\, politisch und gesellschaftlich. Er sucht nach konkreten Lösungsansätzen:\nWie kann Erinnerungskultur so erneuert werden\, dass sie relevant bleibt – für alle Menschen in Deutschland?\nWie können Bildung\, Medien und soziale Netzwerke zu Räumen der Aufklärung werden\, in denen Antisemitismus keinen Platz hat? \nAhmad Mansour ist Diplom-Psychologe und Autor aus Berlin. 2018 gründete er eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention\, die verschiedene Projekte im Bildungs- und Integrationsbereich sowie in Justizvollzugsanstalten durchführt. Mansour engagiert sich zudem beharrlich gegen Antisemitismus.\n2015 erschien sein Buch »Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen«\, 2018 folgte »Klartext zur Integration – Gegen falsche Toleranz und Panikmache« und 2020 »Solidarisch Sein! Gegen Rassismus\, Antisemitismus und Hass«. 2022 erschien im Verlag S. Fischer sein viertes Buch »Operation Allah und 2024 die gemeinsam mit Dr. Josef Schuster verfasste Publikation »Spannungsfelder. Leben in Deutschland« im Herder Verlag.\nFür seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen\, darunter Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit\, den Preis für Zivilcourage der Johanna-Eck-Schule\, sowie das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular \nAnmeldeschluss: Dienstag\, 16. Dezember 2025 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht) \nBeim Zutritt ist ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. Bitte bringen Sie keine voluminösen Taschen oder Rucksäcke zur Veranstaltung. Bitte haben Sie Verständnis für Sicherheitskontrollen. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.600 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:Podium zur Flutwelle des antisemitischen Hasses
DESCRIPTION:Vom Zeichnen eines Zerrbilds bis zu Parolen der Vernichtung\nDatum: Sonntag\, 2. November 2025\nUhrzeit: 18:00 – 20:30 (Einlass ab 17:15)\nEintritt: frei\nOrt: Nürnberg\, Details werden bestätigten Gästen per Mail mitgeteilt\n\n\n\nJüdisches Leben im Land der Shoa\, das war 1945 unvorstellbar. Jahrzehnte später war das Unvorstellbare dennoch geschehen: Deutschland hatte wachsende jüdische Gemeinden\, jüdisches Leben gehörte wieder und zunehmend sichtbar zu Deutschland\, es wurde nicht mehr nur in Sonntagsreden bedacht\, sondern immer öfter sehr lebendig gefeiert. Auch die Verbindungen zwischen Deutschland und Israel wurden auf mannigfaltigen wirtschaftlichen\, politischen\, kulturellen und wissenschaftlichen Ebenen vertieft\, Berlin zu einem Hotspot für Tausende israelische Studierende\, Unternehmer und Touristen. \nDoch der Hass der Missgünstigen war nie ganz weg\, nur an den Rand gedrängt. Und mit der wachsenden globalen und innereuropäischen Instabilität zeichnete sich eine neue Dunkelheit am Horizont ab. Nach Jahrzehnten blutiger Terroranschläge und politischer Ratlosigkeit gab die Dokumenta 15 im Jahr 2022 der breiten Öffentlichkeit einen ernüchternden Einblick in die Normalität von Judenhass im „globalen Süden“. Was die Messe auch offenbarte\, war die ausgeprägte Bereitschaft hiesiger Kultur- und Medienschaffender\, dem Antisemitismus auch im Westen wieder zu mehr Raum zu verhelfen. Der 7. Oktober 2023 fiel auf angereicherten Boden. Noch am Morgen des Massakers brach sich ein regelrechter Tsunami an schadenfrohem Hass Bahn\, ein Mob\, der seitdem mit wachsender Gewaltbereitschaft durch den Westen pflügt. Antisemitismus in einem Ausmaß\, wie man sich ihn nach der Shoa nie wieder hätte vorstellen können. \nJahrelange subtil israelfeindliche Berichterstattung in den Medien wandelte sich binnen Wochen in eine ungenierte Übernahme der Propaganda und Zahlen von genozidal motivierten Terrorgruppen; in Gewerkschaften\, Kultur\, Kirchen und Parteien zeigten hauptberufliche Israelkritiker seit Ende 2023 eine Schamlosigkeit\, für die sie noch kurze Zeit zuvor existenzielle Ächtung erfahren hätten; Akteure von NGOs und internationalen Organen ließen die letzten Masken fallen und solidarisierten sich offen mit nazistischen Mordbrennern und Despoten. \nUnumwunden muss man konzedieren: Die Planer des Massakers hatten mit ihrer Strategie der totalen Inbrandsetzung durch totale Lebensverachtung schwarzmagische Wirkung auf allen Ebenen der Gesellschaft und von dort bis in das heutige Regierungshandeln. \nDazu wollen wir eine filmische Dokumentation zeigen und anschließend sprechen mit: \n\nKaroline Preisler\nJuristin\, Autorin und Politikerin; bekannt für ihr Engagement gegen Extremismus und Antisemitismus\nAli Ertan Toprak\nPublizist\, Politiker und Mitglied des ZDF-Fernsehrats\, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland\nLudwig Spaenle\nBeauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus\nHeiko Heinisch\nHistoriker\, Autor und Publizist zu den Themen Antisemitismus\, politischer Islam und europäische Aufklärung\nBen Salomo\nRapper\, Singer-Songwriter\, freier Bildungsreferent der Naumann-Stiftung\, Experte für Antisemitismusprävention\nJo-Achim Hamburger\nVorsitzender der IKG Nürnberg; engagiert für jüdisches Leben und gesellschaftlichen Zusammenhalt\n\nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Freitag\, 31. Oktober 2025 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht)\nBeim Zutritt ist ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. Bitte bringen Sie keine voluminösen Taschen oder Rucksäcke zur Veranstaltung. Bitte haben Sie Verständnis für Sicherheitskontrollen. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.500 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:RUN FOR THEIR LIVES
DESCRIPTION:Sonntag 12. Oktober 2025 | 15:00 Uhr | Hauptmarkt (IHK-Gebäude)\n \nBis ALLE frei sind: Nürnberger Schweigemarsch für die Freilassung der durch die Terrororganisation Hamas verschleppten Geiseln. \nDas ist RUN FOR THEIR LIVES (R4TL): run4lives.org und instagram.com/r4tl.nbg \nDurch die globale Aktion RUN FOR THEIR LIVES wird Aufmerksamkeit für die in Gaza entführten Personen erreicht. Die Strecken sind etwa 1 km lang und dauern 20-30 Minuten. Wenn es Ihnen möglich ist\, tragen Sie rote Kleidungstücke. Bringen Sie gerne Bilder und Fahnen der Herkunftsländer der Geiseln mit\, und auch vor Ort wird Material verteilt. Bitte kommen Sie einige Minuten früher zum Treffpunkt\, damit der Schweigemarsch pünktlich starten kann. Fotos und Videos des Schweigemarsches werden veröffentlicht.
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SUMMARY:7. OKTOBER Nürnberg - Mahnwache gegen das Vergessen und gegen den Hass
DESCRIPTION:Gedenken und Solidarität: Zwei Jahre nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober\nAm 7. Oktober 2025 jährt sich der Terrorangriff auf Israel zum zweiten Mal. Dieser Tag hat tiefe Wunden hinterlassen – in Israel\, in der jüdischen Gemeinschaft und weit darüber hinaus. \nWir gedenken der 48 noch immer verschleppten Geiseln. Sie sind nicht vergessen. Unsere Gedanken und Stimmen gehören ihnen und ihren Familien. \nZugleich wollen wir ein deutliches Zeichen setzen – gegen jede Form von Antisemitismus\, weltweit und hierzulande. \nWir rufen dazu auf\, sich dem Erinnern und der Solidarität anzuschließen. \n📍 Treffpunkt: Nürnberg\, an der Lorenzkirche\n🕔 Zeit: 17:00 Uhr\n📅 Datum: Dienstag\, 7. Oktober 2025 \nLasst uns gemeinsam erinnern\, mahnen und einstehen – für die Geiseln\, gegen das Vergessen und gegen den Hass.
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SUMMARY:Arye Sharuz Shalicar: Überlebenskampf
DESCRIPTION:Bericht zur aktuellen Lage – Einblicke in das Kriegstagebuch – Gespräch zu den Perspektiven\nAbendveranstaltung mit Arye Sharuz Shalicar\n\nVeranstaltungsort: wird allen angemeldeten und bestätigten Gästen rechtzeitig vor dem Termin per Mail mitgeteilt.\nDatum: Samstag\, 4. Oktober 2025\nUhrzeit: 19:00 – 20:30 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\n\n\nDer Buchautor und ehemalige Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichtet zur Lage\, gewährt Einblick in seine Einsätze und spricht mit Ihnen über die Perspektiven in der Region. Wir werden einige Ausgaben seines neuen Buchs „Überlebenskampf“ bereithalten\, Sie können es dort erwerben und vom Autoren signieren lassen. \nArye Sharuz Shalicar wird 1977 als Sohn persisch-jüdischer Eltern geboren und wächst in Berlin auf. 2001 wandert er nach Israel aus\, wo er zunächst seinen Pflichtdienst in der Armee leistet. Anschließend nimmt er an der Hebrew University in Jerusalem ein Studium der Internationalen Beziehungen\, Nahost-Studien sowie Europastudien auf. Von 2009 bis 2016 ist er offizieller Sprecher der IDF\, seit 2017 Abteilungsleiter für Internationales im Büro des israelischen Ministerpräsidenten. Zwischen 7. Oktober 2023 und Ende 2024 wird er als Reservist als Sprecher der IDF reaktiviert. Er schreibt regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und ist ein gefragter Experte und Kommentator in den Medien. Sein täglicher Podcast „Nahost Pulverfass – Kriegsbericht aus Israel“ erreicht seit Ende Oktober 2023 über 8 Millionen Zuhörende. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen u. a. „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ (2010\, verfilmt 2021)\, „100 Weisheiten\, um das Leben zu meistern“ (2021)\, „Tagebuch aus Cherson“ (2023). \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Donnerstag\, 2. Oktober 2025\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.500 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel
DESCRIPTION:Interventionen zur Kritik des Antisemitismus\nZoom-Vortrag von Prof. Stephan Grigat\nDatum: Montag\, 16. Juni 2025\nUhrzeit: 19:00 – 20:30\nLink zum Zoom-Raum\nAlternative Einwahlinformationen \n\nWie lässt sich der Hass auf Israel erklären? Woher kommt der tief verwurzelte Antisemitismus\, der sowohl in der westlichen als auch in der arabischen Welt existiert? Stephan Grigat beleuchtet die verschiedenen Gesichter des Antisemitismus – von christlichem und islamischem Antijudaismus über modernen Antisemitismus bis hin zum Antizionismus. Er untersucht\, wie diese Formen des Hasses historisch entstanden sind und als Ideologien in politischen Bewegungen wirksam werden – vom linken Antizionismus bis zum Nationalsozialismus\, vom arabischen Nationalismus bis zum politischen Islam. Bei der Präsentation des Bandes „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel“ wird der Autor Bezüge sowohl zur aktuellen Konfrontation im Nahen Osten und im Iran als auch zur gegenwärtigen Situation in Deutschland herstellen. \n\nStephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. \n\nIn Kooperation mit:\n \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.400 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:Antisemitismus und Postkoloniale Theorie
DESCRIPTION:Der „progressive“ Angriff auf Israel\, Judentum und Holocausterinnerung\nVortrag von Dr. Ingo Elbe\nSaal Burgblick (Korn’s)\nGewerkschaftshaus\nKornmarkt 5-7\, Nürnberg\nDatum: Dienstag\, 3. Juni 2025\nUhrzeit: 19:00 – 20:30 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\nDie im akademischen und kulturellen Bereich inzwischen vielfach tonangebenden Postcolonial Studies werden von dem Gedanken geleitet\, dass sich koloniale Spuren im Wissenssystem und in den sozialen Strukturen von Gesellschaften auch nach dem Ende der formalen Kolonialherrschaft finden. Sie beanspruchen zudem\, mit dem Prinzip der „Kolonialität“ einen Schlüssel zum Verständnis von Judentum\, Zionismus und Shoah gefunden zu haben. Ingo Elbe klärt in seinem Vortrag über die theoretischen Verzerrungen auf\, die dadurch entstehen: die begriffliche Auflösung des Antisemitismus in Rassismus\, die Relativierung des Holocaust zum Kolonialverbrechen\, die Dämonisierung Israels und die Ausblendung des islamischen und arabischen Antisemitismus. \nDer Vortrag thematisiert auch die politischen Konsequenzen dieses Diskurses\, die sich in Deutschland vor allem in der sogenannten Mbembe-Debatte\, dem „Historikerstreit 2.0.“ sowie der documenta fifteen gezeigt haben und seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 weltweit die Gestalt einer beispiellosen Welle des ‚progressiven‘ Hasses auf Israel annehmen. Es wird der Frage nachgegangen\, wie es möglich wurde\, dass an westlichen Elite-Universitäten inzwischen angesehene Intellektuelle das Massaker der Hamas als Befreiungsakt feiern und Studenten offen zum Mord an Zionisten aufrufen. \n\nDr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Letzte Publikationen: Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Studien\, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik\, Berlin 2022 sowie Hannah Arendts Bild des Holocaust – mit einem Ausblick auf seine postkolonialen Erben. In: A. Stahl/S. Grigat/M. Seul (Hg.): Erinnern als höchste Form des Vergessens. (Um-) Deutungen des Holocaust und der Historikerstreit 2.0\, Berlin 2023. Postcolonialism\, Antisemitism\, and Israel: The ‘Progressive’ Attack on the Jewish State and Holocaust Memory. In: I. Ritzer (Hg.): On the Critique of Identity. Stuttgart 2024. Aktuelles Buch: Antisemitismus und postkoloniale Theorie. Der „progressive“ Angriff auf Israel\, Judentum und Holocausterinnerung. 3. Aufl. Berlin 2025. Online-Texte unter: https://uol.de/philosophie/pd-dr-ingo-elbe/publikationen \n\nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Montag\, 2. Juni 2025\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.400 anderen auf Facebook und Instagram.
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SUMMARY:Eine grausame Achterbahn\, die nie anhält
DESCRIPTION:Gespräch mit Yehuda Cohen – Vater der Geisel Nimrod Cohen\nIsraelitische Kultusgemeinde Fürth\nBlumenstraße 31\, Fürth\nGroßer Saal\nDatum: Dienstag\, 6. Mai 2025\nUhrzeit: 18:30 – 20:30 (Einlass ab 18:00)\nEintritt: frei\n\nSeit dem 7. Oktober 2023 ist das Leben der Familie Cohen aus Israel ein einziger Albtraum. Nimrod Cohen\, ein junger Soldat der israelischen Armee\, wurde an jenem Tag von der Hamas verschleppt – als er in einem Panzer versuchte\, die Terroristen bei ihrem Angriff auf die Armeebasis Nahal Oz aufzuhalten. Dort folterten\, mordeten und entführten sie systematisch. \nÜber 500 Tage sind seitdem vergangen. Tage voller Ungewissheit\, Angst – und Hoffnung. Zwei kürzlich befreite Geiseln berichteten\, sie seien lange mit Nimrod in den Tunneln festgehalten worden. Nimrod sei gesund und in einem vernünftigen Zustand. „Aber er ist dort“\, sagte seine Mutter Vicky Cohen in einem Interview. In einer öffentlichen Botschaft rief sie ihrem Sohn zu: „Bitte verliere nicht deinen Glauben. Bald kommst auch du nach Hause.“ \nYehuda Cohen\, Nimrods Vater\, kämpft unermüdlich für die Freilassung seines Sohnes – in Israel\, in den USA\, in der Öffentlichkeit. Gerade erst reiste er zum fünften Mal nach Amerika\, um auf das Schicksal der Geiseln aufmerksam zu machen. \nIm Rahmen dieser Veranstaltung wird Yehuda Cohen in einem moderierten Gespräch über das Schicksal seiner Familie berichten – über politische Versäumnisse\, persönliche Verzweiflung und die Hoffnung\, dass Nimrod lebend zurückkehrt. Seine Worte sind ein bewegendes Zeugnis aus dem Innersten eines der dramatischsten Kapitel der jüngsten israelischen Geschichte. \n\nDas Gespräch wird auf Englisch sein und ins Deutsche übersetzt werden. \n\nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Mittwoch\, 5. Mai 2025\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns mit über 2.400 anderen auf Facebook.
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SUMMARY:sei a Mensch - Metropolregion Nürnberg gegen JEDEN Antisemitismus
DESCRIPTION:Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs und der Metropolregion!\nDie Schatten der Vergangenheit kehren zurück in unterschiedlichem Gewand. \nDie Übergriffe nehmen zu – bedrohliche Sprüche auf der Straße\, Belästigungen in Bahn und Bus\, rohe Gewalt in Schulen und Universitäten. Hetze im Stil des Stürmers flutet die sozialen Medien. Jüdinnen und Juden werden ausgegrenzt\, beleidigt und angegriffen. \nIsrael\, seit Jahrtausenden Heimstätte des jüdischen Volkes und einzige rechtsstaatliche Demokratie der Region\, wird seit seiner Staatsgründung mit Terror und Krieg überzogen und seit dem 7. Oktober 2023 von einem globalen Mob attackiert in offener Vernichtungsabsicht. \nWir sagen: GENUG!\nDie Geschichte lehrt uns: Hass darf nicht ignoriert werden.\nHass bedroht unser aller Leben\, gefährdet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt\, droht die Zivilisation einzureißen. \nSTEHT AUF gegen JEDE Form des Antisemitismus! \n📍 Wann? 22.03.2025 um 16 Uhr\n📍 Wo? Start der Demo am Hauptmarkt\, Abschlussreden am Kornmarkt  \nDafür demonstrieren wir:\n✅ Für Geschwisterlichkeit! Jüdisches Leben gehört zur fränkischen Seele!\n✅ Für ein Deutschland\, das sich Fanatismus und Heuchelei entgegenstellt!\n✅ Für ein Israel in Sicherheit\, als Heimstätte des jüdischen Volkes!\n✅ Für die sofortige Freilassung ALLER Geiseln palästinensischer Terroristen!\n✅ Für unser aller Recht auf Leben ohne Hass und Terror! \nWir rufen DICH und alle Demokratinnen und Demokraten auf: sei a Mensch!\nSetz ein Zeichen für die Menschlichkeit und für jüdisches Leben! \n#seiaMensch\n#nbgstehtzuIsrael \nLink zu dieser Seite: bit.ly/seiaMensch \nQR mit Link zu dieser Seite: Download \nSharePic für soziale Netzwerke: Download \nGemeinsamer Aufruf der verantwortlichen Organisatoren im Bündnis gegen Antisemitismus Nürnberg: Download
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SUMMARY:Ethics during War Time and Dilemmas of a Physician Serving in the War
DESCRIPTION:Lecture and Discussion with Dr. Yossi Walfisch\nAkademie cph\, Pirckheimer-Saal\nKönigstraße 64\, Nürnberg\nDate: Wednesday\, 15 January 2025\nBeginning: 1900 CET (admission from 1845 CET)\nEntrance: free (registration required)\nLanguage: English\n\n\nA terrorist organization launches rockets from within a densely populated urban area\, using civilians as human shields. The army responding must decide – do they risk civilian lives to neutralize the threat\, or hold fire and risk their own citizens? This is the daily reality faced by the Israeli Defense Forces. \nWar has been a constant in human history\, yet its effects ripple far beyond the battlefield. It challenges not only nations but individuals\, testing the boundaries of ethics and humanity. How do individuals reconcile their personal morality with the demands of war? \n\n\n\n\n\n\nDr. Walfisch is director of a large rural health center that treats around 3\,200 patients. In addition\, Dr. Walfisch serves in the IDF as lead physician of a combat brigade\, commanding a team of 50 doctors. In 2023 he was appointed chairman of the Ethical Board of the Israeli Medical Association. \nFor security reasons\, registration is required using the form linked here: Registration for 15 January 2025 \nRegistration deadline: 14 Januar 2025 (an earlier registration stop is made visible on the form)\nIn case of technical issues with the form\, please write an e-mail to: nuernberg@digev.de \nWe kindly ask you to have a valid identification document ready upon entry. \n\n\nFollow us on Facebook and on X. \nYou are cordially co-invited by:
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LOCATION:Akademie cph (Caritas-Pirckheimer-Haus)\, Königstraße 64\, Nürnberg\, Deutschland
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SUMMARY:Nach den Wahlen in den USA: Die Abraham Accords und der 7. Oktober
DESCRIPTION:Vortrag von Matthias Küntzel\nEckstein\, Saal E.01\nBurgstraße 1-3\nNürnberg\nDatum: Donnerstag\, 21. November 2024\nUhrzeit: 19:00 – 21:00 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\nMehr als sieben Jahrzehnte lang haben Herrscher und Medien im arabischen Raum den Judenhass geschürt\, die Shoa geleugnet und Israels Beseitigung propagiert – bis 2020 die erste Trump-Regierung überraschend zwischen Israel\, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain ein Abkommen vermittelte. \nMit den „Abraham Accords“ bekannten sich erstmals arabische Staaten selbstbewusst und stolz zum Bündnis mit Israel. Später schloss sich auch Marokko dem Abkommen an. Im September 2023 stand man vor einem Friedensschluss zwischen Israel und Saudi-Arabien. \nDann folgte am 7. Oktober das schlimmste Massaker an Juden seit dem Holocaust mit dem Ziel\, den historischen Friedensprozess zu torpedieren. Wie steht es seit dem 7. Oktober um die Abraham Accords? Welchen Einfluss wird der Ausgang der Wahlen in den USA auf den Nahen Osten haben? \n\nDer Referent wird zu diesen Fragen referieren und diskutieren\, über die Bedeutung der Abraham Accords in Vergangenheit und Gegenwart berichten und die diesbezügliche Haltung Deutschlands kritisch überprüfen. \nDr. Matthias Küntzel\, Politikwissenschaftler und Historiker aus Hamburg\, hat sich seit über 20 Jahren in Büchern und Aufsätzen mit der Geschichte und der Gegenwart des Antisemitismus im Nahen Osten befasst. Von 2004 bis 2015 war er externer associate researcher beim Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism an der Hebrew University in Jerusalem. 2011 ehrte die amerikanische Anti-Defamation League (ADL) sein Engagement gegen den Antisemitismus mit dem Paul Ehrlich – Günther Schwerin Menschenrechtspreis. 2022 zeichnete ihn die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Hannover mit dem Theodor-Lessing-Preis für aufklärerisches Denken und Handeln aus. Ende 2019 erschien sein Buch „Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand“. Weitere Informationen unter www.matthiaskuentzel.de. \n\nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Mittwoch\, 20. November 2024\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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LOCATION:eckstein – das haus der evang.-luth. kirche in nürnberg\, Burgstraße 1-3\, Nürnberg\, 90403\, Germany
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SUMMARY:Israeltag 2024 in Fürth
DESCRIPTION:Israeltag 2024 in Fürth\nDatum: 28. Juli 2024\nUhrzeit: 12:00 – 19:00\nOrt: Stadthalle Fürth\, Rosenstraße 50\nAnfahrt mit dem Auto direkt zum Parkhaus der Stadthalle Fürth \nVor rund 76 Jahren\, am 14. Mai 1948\, wurde der Staat Israel gegründet. Entgegen aller Widrigkeiten hat sich ein weltoffener und pulsierender Staat entwickelt\, dessen Erfindergeist\, Lebenskraft und kreative Energie weltweit für Bewunderung sorgen. \nGerade angesichts der anhaltenden realen Existenzbedrohungen wird derweil erneut die größte Leistung des jüdischen Staates sichtbar: Die Wahrung der gesellschaftlichen und religiösen Vielfalt\, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Demokratie und Freiheit für alle seine Bürger unabhängig von deren Abstammung. \nDie von unfassbarem Vernichtungswillen geprägten Taten des 7. Oktober und die grenzüberschreitend konzertierte\, größte Existenzbedrohung des Staates Israel seit 1973 sowie die seitdem weltweit explodierende antisemitische Stimmung hat tiefe Spuren hinterlassen\, auch für die in Deutschland lebenden Juden. \nGemeinsam wollen daher wir\, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Mittelfranken und die Israelitische Kultusgemeinde Fürth\, mit Unterstützung der Stadt Fürth\, des ILI – I Like Israel e.V. und des Arbeitskreises Suchet der Stadt Bestes\, diesen Zeiten bewusst die israelische Liebe zum Leben entgegensetzen mit einem Israeltag in Fürth\, einer historischen Hauptstadt des Judentums in Europa. \nDas Programm des Israeltags können Sie im PDF-Format hier herunterladen: Israeltag Programm \n\n\n\n\nDer Eintritt ist frei\, auch für Kurzentschlossene.\nBenachrichtigen Sie Ihre Freunde und Kollegen\, und bringen Sie Ihre Familie mit zu diesem besonderen Ereignis in Fürth. \n\n\nUm uns die Planung zu erleichtern\, freuen wir uns über Ihre Anmeldung: https://bit.ly/israeltag2024 \n\n\n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein:\n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:The security threats to Israel and their impact on the world
DESCRIPTION:Dialogue talk with Prof. Dr. Colonel (res.) Gabi Siboni\nAkademie cph Nürnberg\, Saal S14 (1. Stock)\nKönigstraße 64\, Nürnberg\nDate: Saturday\, 29 June 2024\nBeginning: 1600 CEST (admission from 1545 CEST)\nEntrance: free\n\n\nThe renowned Israeli security expert Gabi Siboni will address the difficult and complex situation in the Middle East\, which has worsened massively since the Hamas massacre of Israeli citizens on October 7\, 2023. On the one hand\, we are facing major questions: \n\nWith whom is Israel fighting?\nHow can Israel bring the current war to a successful end?\nHow can the hostages still held captive by Hamas be freed as quickly as possible?\nIs peace possible?\nWhat needs to happen in the Gaza Strip so that it does no longer pose a threat to Israel?\n\nOn the other hand\, we are facing a worldwide surge in anti-Semitism and hatred of Israel and condemnation of its right to self-defense as a sovereign democratic state. \n\nHow do the security risks that Israel is confronted with affect its relations with the rest of the world?\nWhat is the role of Europe and Germany in this context?\n\n\nGabi Siboni is an expert in National Security\, Military strategy and Cyber security. Prof. Siboni was Director of the Military and Strategic Affairs Program and the Cyber Research Program at the Institute for National Security Studies (INSS) from 2006 to 2020\, where he founded academic journals on these topics.\nHe is author of numerous articles and a few books\, and serves as a senior consultant for the IDF and other Israeli security organizations\, as well as for the security industry. He holds a B.Sc. and M.Sc. in Engineering from Tel Aviv University and a Ph.D. in Geographic Information Systems (GIS) from Ben-Gurion University. \nFor security reasons\, registration is required using the form linked here: Registration for 29 June 2024 \nRegistration deadline: 28 June 2024 (an earlier registration stop is made visible on the form)\nIn case of technical issues with the form\, please write an e-mail to: nuernberg@digev.de \nWe kindly ask you to have a valid identification document ready upon entry. \n\n\nFollow us on Facebook and on X. \nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein:
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SUMMARY:Überrascht\, aber nicht überwältigt - Israel nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Vortrag von Ilan Mor\, Botschafter a.D.\nGroßer Saal der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg\nArno-Hamburger-Straße 3\, Nürnberg\nDatum: Sonntag\, 12. Mai 2024\nUhrzeit: 19:00 – 21:00 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\nAm frühen Morgen des 7. Oktober 2023 drangen hunderte Terroristen der Hamas und zahlreiche Zivilisten aus dem Gazastreifen in israelisches Staatsgebiet ein und überfielen Kibbuzim und Ortschaften sowie das Nova-Musikfestival. Sie misshandelten\, vergewaltigten und ermordeten auf unvorstellbar brutale Weise rund 1.200 Menschen. Und sie verschleppten 253 Menschen als Geiseln\, darunter Babys\, Kleinkinder\, ältere und kranke Frauen und Männer\, Jugendliche\, Soldaten und Soldatinnen. 134 von ihnen werden noch immer in Gaza festgehalten. \nBotschafter a.D. Ilan Mor geht in seinem Vortrag auf das vielschichtige Trauma ein\, das der „Schwarze Schabbat“ bei den Menschen Israels verursacht hat: Der Schock\, im eigenen Land\, im eigenen Haus nicht sicher zu sein; die Trauer über den Verlust geliebter Menschen; Hilflosigkeit und Wut angesichts internationaler Zweifel am Geschehenen\, der mangelnden Empathie\, der Kritik an Israels Selbstverteidigung gegen die viele Tausend Mann starken Terrorbataillone in Gaza. Ilan Mor wird darüber sprechen\, wie es weitergehen kann\, wie es weitergehen wird – in Israel\, in Gaza\, im Krieg gegen die Hamas und ihre Helfershelfer. Er wird die verschiedenen Aspekte der mit „Nahost-Konflikt“ oft zu eindimensional bezeichneten komplexen politischen Lage in der Region und darüber hinaus beleuchten und versuchen\, Auswege aus der aktuellen Situation aufzuzeigen. \nBotschafter a.D. Ilan Mor war seit 1983 im israelischen Außenministerium und in verschiedenen Positionen und Ländern für den diplomatischen Dienst Israels tätig\, unter anderem zwischen 1992-96 in Bonn und 2004-09 als Gesandter Israels in Berlin. Er war Botschafter in Ungarn und zuletzt Botschafter in Kroatien. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ist er als Publizist und Referent ein gern gesehener Gast\, nicht nur in Deutschland. Ilan Mor hat einen B.A. in Politikwissenschaft und einen M.A. in internationalen Beziehungen. Er spricht fließend Hebräisch\, Englisch und Deutsch. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Freitag\, 10. Mai 2024\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Hamas: Grundlagen und Perspektiven eines zerstörerischen Systems
DESCRIPTION:Vortrag von Peter R. Neumann\nSaal Burgblick (Korn’s)\nGewerkschaftshaus\nKornmarkt 5-7\, Nürnberg\nDatum: Montag\, 15. April 2024\nUhrzeit: 19:00 – 21:00 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\nAm 7. Oktober 2023 überfielen Terroristen der Hamas israelische Ortschaften. Sie ermordeten und verschleppten israelische Männer\, Frauen und Kinder und taten ihnen unaussprechlich brutale Gewalt an. 134 Israelis befinden sich aktuell – sechs Monate später – noch immer in der Gewalt der Hamas; ihr Schicksal ist ungewiss. Gefeiert von vielen Zivilisten im Gazastreifen und in der arabischen Welt\, haben Hamas-Anführer seit dem 7. Oktober wiederholt öffentlich zum Ausdruck gebracht\, dass Hamas bei jeder sich bietenden Gelegenheit einen Angriff auf Israel wie am 7. Oktober 2023 wiederholen wird. In ihrer Gründungscharta ist die Vernichtung Israels als Ziel niedergelegt. Doch wer ist Hamas genau? Wie ist sie zu der Organisation geworden\, die seit 2007 den Gazastreifen regiert und einen Krieg gegen Israel\, aber auch gegen ihre eigene Bevölkerung führt? Wie kann man ihr entgegentreten und gibt es eine Chance auf einen wie auch immer gearteten Frieden\, so lange Hamas mit am Tisch sitzt? \nDer ausgewiesene Experte für Terrornetzwerke Peter R. Neumann bietet in seinem Vortrag zunächst grundlegende Informationen zur Geschichte der Terrororganisation. Ausgehend von den Wurzeln der Bewegung und ihrer historischen Entwicklung\, beleuchtet er ihre Ziele\, Machtzentren und Aktivitäten. Um die Wirksamkeit der Hamas beurteilen zu können\, muss man auch ihre internationale Vernetzung näher in den Blick nehmen. Zum Schluss geht es um zwei existenzielle Fragen: Ist Frieden mit der Hamas vorstellbar? Und: Ist ein (rein) militärischer Sieg über sie möglich? \nPeter R. Neumann ist Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London und Research Fellow am Centre for the Changing Character of War (CCW) der Universität Oxford. Zwischen 2008 und 2018 leitete er am King’s College das weltweit renommierte International Centre for the Studies of Radicalisation (ICSR) und war 2017 außerdem Sonderbeauftragter der OSZE. Derzeit berät er u.a. die Europäische Kommission. Vergangenes Jahr erschien bei Rowohlt Berlin sein viel gelobtes Buch „Die neue Welt(un)ordnung“ über neue geopolitische Herausforderungen im Zuge der sogenannten Zeitenwende. Sein Buch „Die neuen Dschihadisten“ aus dem Jahr 2015 war ein Spiegel-Bestseller. Neumann hat in Berlin und Belfast Politikwissenschaft studiert und am King’s College London im Fach Kriegsstudien promoviert. Vor seiner wissenschaftlichen Karriere arbeitete er als Radiojournalist in Deutschland. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Sonntag\, 14. April 2024\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Der Kern des Problems liegt in Teheran – die Rolle des Iran in den Nahostkonflikten
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Natalie Amiri\nGroßer Saal der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg\nArno-Hamburger-Straße 3\, Nürnberg\nDatum: Sonntag\, 17. März 2024\nUhrzeit: 19:00 – 21:00 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: 10 Euro (Mitglieder der DIG und der IKG sowie Studenten und Schüler: 5 Euro)\n\nMit ihrer aggressiven Expansionspolitik und als wichtigste Unterstützerin des weltweiten islamistischen Terrors nimmt die Islamische Republik Iran eine entscheidende Rolle bei den zahlreichen blutigen Konflikten im Nahen Osten ein. Das Mullah-Regime in Teheran destabilisiert mit Hilfe seiner terroristischen Stellvertreter die gesamte Region und bedroht darüber hinaus mit Agententätigkeiten immer wieder auch unsere Gesellschaften. \nDazu wollen wir sprechen mit der mehrfach ausgezeichneten Autorin und Moderatorin Natalie Amiri. Die ehemalige Leiterin des ARD-Studios in Teheran gilt als eine der fachkundigsten deutschen Stimmen zur Islamischen Republik Iran. \nIm Anschluss an den Vortrag sind Sie herzlich eingeladen\, zum Austausch zu verweilen bei Wein und kleinen Speisen.\nDarüber hinaus haben Sie die Möglichkeit\, das Buch „Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran“ für € 22\,- zu erwerben und von Natalie Amiri signieren zu lassen. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Donnerstag\, 14. März 2024\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein: \n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Deutschland nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Podiumsgespräch\n\nGroßer Saal der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg\nArno-Hamburger-Straße 3\, Nürnberg\nDatum: 26. Februar 2024\nUhrzeit: 19:00 – 21:00 (Einlass ab 18:30)\nEintritt: frei\n\nAuf Demonstrationen werden antisemitische Parolen gerufen. Jüdische Studierende an deutschen Universitäten werden gemobbt und geschlagen. Jüdische Eltern haben Sorgen um ihre Kinder in der Schule und im Sport. Häuser werden mit Hassparolen beschmiert\, Gebäude mit jüdischen Bewohnern mit Judensternen markiert\, Brandsätze fliegen auf Synagogen. \nSeit dem 7. Oktober ist das Leben für Juden weltweit ein anderes. Nach dem Terrormassaker hat der Antisemitismus eine neue Qualität erreicht\, auch in Deutschland. \nÜber 2.500 antisemitische Straftaten gab es seitdem\, im Schnitt 29 Vorfälle pro Tag. Ein drastischer Anstieg um das Vierfache gegenüber dem Vorjahr. Und es befinden sich deutlich mehr Morddrohungen und unmittelbare Angriffe auf Leib und Leben darunter. \nDazu wollen wir sprechen mit: \n\nFrank Müller-Rosentritt\nBundestagsabgeordneter\nAnna Staroselski\nSprecherin WerteInitiative\nAlon Meyer\nPräsident Makkabi Deutschland\n\nModeration: Johannes Loesch \nNach dem Podiumsgespräch sind Sie herzlich eingeladen\, zum Austausch zu verweilen bei Wein und kleinen Speisen. \nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nAnmeldeschluss: Sonntag\, 25. Februar 2024\nWir bitten Sie\, beim Zutritt ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. \n\n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein: \n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Im Licht der Hoffnung
DESCRIPTION:Benefizkonzert für die Betroffenen des 7. Oktober\nPianist: Boris Bloch\n\nRudolf und Clara Kreutzer-Saal\nRudolf Steiner-Schule\nSteinplattenweg 25\, Nürnberg\nEintritt: frei\nUm großzügige Spenden wird gebeten.\n\nDie Schrecken des 7. Oktober haben ein Leid historischen Ausmaßes in Israel und vor allem im kollektiven Gedächtnis der Jüdinnen und Juden verursacht. 1.200 Seelen: Mütter\, Väter\, Großeltern\, sogar kleinste Kinder. Es gibt kaum jemanden in Israel\, der keinen Angehörigen oder Bekannten an diesem Tag verloren hat. Oft wird in unserem Land nicht erahnt\, warum in Israel von der größten Tragödie seit der Shoa gesprochen wird. Übertragen auf Deutschland hieße es\, dass über 16.000 Menschen binnen eines Vormittags auf unsagbare Weise gezielt verfolgt und aus dem Leben gerissen würden. \nNoch immer befinden sich über 150 Personen in Geiselhaft\, noch immer müssen deren Familienangehörige bangen und Tag und Nacht mit der Vorstellung verbringen\, wie es ihren Liebsten in diesem Moment ergehen muss\, und ob sie sie je wiedersehen werden. \nGerade beim Gedanken an die Kinder\, die Verletzlichsten\, unserer aller Welt Zukunft\, zerreißt es uns das Herz. Was mussten und müssen sie ertragen\, ihrer Sicherheit\, ihrer Eltern oder Geschwister beraubt. Dutzende von ihnen waren über 50 Tage in Kellern und Tunneln in ständiger Todesangst\, in Dunkelheit. \nUnd in dieser Stunde\, zu dieser Zeit\, soll und wird doch das Licht leuchten. Das Licht von Chanukka\, das jedes Jahr um diese Zeit und auch schon früher in den dunkelsten Stunden Hoffnung gespendet und an Wunder erinnert hat. \nLassen Sie uns zusammenkommen\, um am 9. Dezember gemeinsam die dritte Kerze der Chanukkia anzuzünden. Der Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg\, Steven Langnas\, wird etwas zum jüdischen Lichterfest erzählen und ein Gebet sprechen für die Betroffenen\, denen wir an diesem Abend ein Gesicht geben wollen. \nIm Kern des Abends steht das Klavierkonzert\, das uns von Boris Bloch\, einem Pianisten von internationalem Rang\, gegeben wird. \nHerr Bloch wurde in der ukrainischen Metropole Odessa geboren. Seine pianistische Ausbildung erhielt Bloch am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium\, dort vor allem von dem international bekannten Pianisten und Klavierpädagogen Dmitri Alexandrowitsch Baschkirow\, dessen Klasse er 1973 abschloss. 1974 verließ er die Sowjetunion und emigrierte zunächst nach New York City. Seit 1985 lebt Bloch in Deutschland\, erst in Essen\, später in Düsseldorf. \nBenefizzweck des Konzerts ist die Unterstützung von NATAL\, einer aus Israel stammenden\, weltweit tätigen\, nichtpolitischen Organisation für pädagogisch innovative Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen und zur Behandlung und Prävention psychologischer Traumata bedingt durch Krisen- und Ausnahmesituationen. Insbesondere die betroffenen Kinder sollen von uns an diesem Abend eine Hilfe erhalten\, eine fürsorgliche Hand\, die ihnen eine Rückkehr in das Leben ermöglicht. \nWir bitten um großzügige Spenden auf das zu diesem Zweck eingerichtete Konto des Städtepartnerschaftsvereins Nürnberg-Hadera e.V.:\nDE17 7605 0101 0015 1483 15\nSparkasse Nürnberg\nZweck: Hilfe für traumatisierte Kinder \nLiebe Freunde\, kommen Sie zahlreich. Informieren Sie Ihre Mitmenschen guten Herzens von diesem Abend mit uns allen. \nWir danken dem Rudolf Steiner-Schulverein Nürnberg e.V. für die Unterstützung des Benefizkonzerts\, das wir in ihrem Rudolf und Clara Kreutzer-Saal durchführen werden. \n\n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein:\n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:NIE WIEDER IST JETZT
DESCRIPTION:Konsequent gegen jeden Antisemitismus\, Islamismus und Barbarei\n#nbgstehtzuisrael\n\nAm 7. Dezember wollen wir uns zwei Monate nach dem Überfall der Hamas und dem damit größten Pogrom an Jüdinnen und Juden seit der Shoah treffen\, um das Geschehene in das Gedächtnis der Nürnberger Stadtgesellschaft zu rufen. \nWährend der letzten Wochen ist der offene Antisemitismus weiterhin jeden Tag auf den deutschen Straßen zu sehen\, Islamisten zeigen Machtdemonstrationen wie beispielsweise in Essen\, Taliban besuchen ungestört Ditib-Einrichtungen\, Angriffe auf Jüdinnen und Juden im Netz und in der Realität finden täglich statt\, Gedenkstätten werden angegriffen\, die Liste ließe sich endlos weiterführen. Gleichzeitig wird von Solidarität als Staatsräson geredet\, während Hamas-Fans wie dem türkischen Premier Erdogan eine Bühne geboten wird. \nUnd gleichzeitig fliegen weiter Raketen auf Israel\, sitzen Menschen in Bunkern und sind über 150 Geiseln noch immer in den Händen der Hamas. \nWir haben das nicht vergessen\, wir sind weiterhin an der Seite unser jüdischen Freundinnen und Freunde\, wir wollen gemeinsam zusammenstehen. \nDazu lädt euch das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gemeinsam mit weiteren progressiven Jugendorganisationen zu einer Gedenkkundgebung ein: \nDatum: 7. Dezember 2023\nZeit: ab 19:00 Uhr\nOrt: Kornmarkt\, Nürnberg \n\n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Der vergessene Exodus
DESCRIPTION:Juden aus der arabischen Welt\, der islamische Antisemitismus und die Abraham Accords\nvon Stephan Grigat\nJüdische Gemeinde Nürnberg (IKGN)\nArno-Hamburger-Str. 3\, Nürnberg\, Großer Saal\n\nEs wäre zu erwarten\, dass bei jeder Diskussion über den Konflikt Israels mit seinen arabischen Nachbarn stets auch von der Flucht\, Vertreibung und Emigration nahezu aller Juden aus der arabischen Welt die Rede ist\, der in Israel am 30. November gedacht wird. Außerhalb Israels ist diese Geschichte jedoch kaum bekannt. Der Vortrag wird die etwa 900.000 Juden aus den arabischen Staaten in Erinnerung rufen\, die nach 1948 ihre Länder verlassen haben\, und zeigen\, dass die Radikalisierung der arabisch-islamischen Judenfeindschaft vor der israelischen Staatsgründung einsetzte. Die Situation der Juden in den arabischen Gesellschaften wird im Vergleich zur europäischen Situation skizziert\, die Bedeutung der arabisch-jüdischen Flüchtlinge für Israel thematisiert\, und es wird der Frage nachgegangen\, warum das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge und Emigranten aus den arabischen Ländern kaum Beachtung findet. \nIm zweiten Teil des Vortrags wird die historische Annäherung einiger arabischer Staaten an Israel im Rahmen der Abraham Accords thematisiert – und welche Auswirkungen die Terrormassaker und Entführungen vom 7. Oktober hierauf hatten. Dabei sollen sowohl die Interessen der regionalen Akteure\, als auch mögliche Zukunftsszenarien beleuchtet werden.\n\nStephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Aachen. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism\, Autor u.a. von „Die Einsamkeit Israels: Zionismus\, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“ (Konkret 2014) und Herausgeber u.a. von „Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus\, Außenhandel und Atomprogramm“ (Hentrich & Hentrich 2017). \nAus Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung erforderlich über nachfolgend verlinktes Onlineformular:\nAnmeldung für 30.11.2023 \n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Hat der „Erneuerbare Nahe Osten“ noch eine Chance?
DESCRIPTION:Klimaschutz nach dem Krieg\nHistorischer Rathaussaal in Nürnberg\nRathausplatz 2\, 90403 Nürnberg (Lage & Anfahrt)\n\nDie Abraham-Abkommen hatten der nahöstlichen Zusammenarbeit beim Klimaschutz zuletzt neuen Schwung verliehen. Der Angriff der Hamas auf Israel zum 50. Jahrestag des Jom Kippur-Kriegs ist eine ernsthafte und gravierende Eskalation und bringt große Ungewissheit für die Zukunft\, auch für eine politische Lösung und die Hoffnung der Palästinenser auf einen eigenen Staat. \nDoch die Klimakrise schläft nicht. (Wie) kann die Energiewende in der Region trotzdem gelingen? Und was wird aus der Idee eines „Erneuerbaren Nahen Ostens“ in Zeiten von Krieg und Klimakrise in den nächsten Jahren? Kann es damit weitergehen? \nDarüber möchten wir mit dem Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate\, einer Vertreterin des Staates Israel sowie Energie-Experten aus Deutschland und Nahost in den Dialog treten. \nDatum: 19. November 2023\nUhrzeit: 10:00 – 14:30 (Einlass ab 9:30)\nOrt: Historischer Rathaussaal\, Rathausplatz 2\, Nürnberg \n\nAus Gründen der Veranstaltungssicherheit ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldeformular\nDie Anmeldung muss bis spätestens 17.11.2023 erfolgen.\n09:30 Uhr\nEinlass \n\n10:00 Uhr\nGrußworte\nMarcus König\, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg\nLisa Badum\, MdB\, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\nVerena Osgyan\, MdL\, Stellv. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken \n10:30 Uhr\nPodiumsdiskussion\nmit Energie-Experten aus Deutschland und Nahost \n12:00 Uhr\nTrilaterales Gespräch\nS.E. Ahmed Allatar\, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate\nRepräsentantin des Staates Israel\nLisa Badum\, MdB \n12:45 Uhr\nEmpfang\nmit Fingerfood (vegan) aus dem Nahen Osten \nEs laden Sie herzlich ein: \nGefördert durch:\n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Mascha Kaléko: "Das Ende vom Lied"
DESCRIPTION:Poetischer Abend mit Michaela Domes\nMusikalische Umrahmung von Susanne Radloff\n\nSaal des Wohnstifts Hallerwiese\nPraterstraße 3\, Nürnberg\nEintritt: 8 Euro\n\nMascha Kaléko (1907-1975) veröffentlichte zunächst Gedichte in Zeitungen\, bevor sie 1933 mit dem ‚Lyrischen Stenogrammheft‘ ihren ersten großen Erfolg feiern konnte. 1938 emigriert sie in die USA\, 1959 siedelt sie von dort nach Israel über. Mascha Kaléko zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. \nDie Schauspielerin Michaela Domes wird eine Auswahl von Kalékos großartigen\, melancholischen Gedichten vortragen\, die an diesem Abend von englischen und hebräischen Liedern umrahmt werden. \nHandzettel zur Veranstaltung. Reservieren Sie bitte telefonisch wegen beschränkter Platzzahl: 0911 2721430 \n\n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein:\n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Kundgebung gegen jeden Antisemitismus
DESCRIPTION:Gegen jeden Antisemitismus!\n#nbgstehtzuisrael\n\nVor elf Tagen wurde Israel brutal von der Terrororganisation Hamas überfallen. Der antisemitische Angriff auf den jüdischen Staat und seine Zivilbevölkerung lässt auch in Europa und hier in Deutschland den Antisemitismus wieder aufflammen. \nOffene Terror-Unterstützung\, Relativierungen von Mord und Barbarei\, Anschläge auf Synagogen\, Übergriffe auf Jüdinnen und Juden\, massiver Antisemitismus im Netz. Die Liste ist unendlich lang. \nDagegen stehen wir auf! Dagegen zeigen wir unsere Solidarität. Gegen jeden Antisemitismus! \nDas Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ruft gemeinsam mit weiteren progressiven Jugendorganisationen zu einer Kundgebung auf: \nDatum: 23. Oktober 2023\nZeit: ab 18:00 Uhr\nOrt: Kornmarkt\, Nürnberg \n\nVeranstaltungsflyer \n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Zur aktuellen Lage in Israel
DESCRIPTION:Onlinekonferenz mit Richard C. Schneider\nZoom (Online-Konferenz)\nLink zur Registrierung\n\nAKTUALISIERTES VERANSTALTUNGSTHEMA\nRichard C. Schneider wird zu den tragischen Ereignissen dieser Tage in Israel berichten und mögliche Szenarien der näheren Zukunft skizzieren. \nZur Teilnahme ist eine Registrierung für die Zoom-Veranstaltung erforderlich. Angemeldete Personen erhalten im Anschluss die Einwahldaten zur Zoom-Konferenz an ihre Mailadresse. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise für Online-Meetings\, Telefonkonferenzen und Webinare via „Zoom“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Fürth
DESCRIPTION:Ein gemeinsamer Spaziergang\nmit Michaela von Wittke und Julia Tschekalina\nStart: Gauklerbrunnen am Grünen Markt (Marktplatz\, Fürth) \n\nDie Deutsch-Israelische Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken lädt herzlich ein zu einem gemeinsamen Stadtspaziergang durch die Alt- und Innenstadt Fürths mit Michaela von Wittke (Stadträtin und Stadtbildpflegerin) und Julia Tschekalina (Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth). \nFürth war einst Sitz einer der bedeutendsten Talmud-Hochschulen in Europa\, hatte eine florierende Gemeinde mit mehreren Synagogen\, war ein Zentrum des religiösen jüdischen Lebens in ganz Süddeutschland. Hebräische Druckerfamilien druckten von Fürth aus ihre „Fjorda“-Siegel in alle Welt. Fjorda\, die hebräische Bezeichnung für Fürth\, wurde von drei Herrschern unter sich aufgeteilt. Unter deren Dreiherrschaft und den daraus resultierenden Machtstreitigkeiten entwickelte sich ein prosperierendes jüdisches Gemeindeleben\, dessen Zentrum der Fürther Schulhof bildete – unweit unseres Treffpunkts am Grünen Markt. \nWir besuchen kleine und große\, verschwundene und neubesetzte Orte\, Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens in Fürth. Ein Empfang in der Fürther Kultusgemeinde runden den Spaziergang ab. \n\nTreffpunkt: 14:45 Uhr am Gauklerbrunnen am Grünen Markt (Marktplatz)\nAnreise über öffentliche Verkehrsmittel bis Fürth Rathaus\, dann Königsstraße 200m stadtauswärts geradeaus\nParkmöglichkeiten in der Stadthalle Fürth (Rosenstraße 50) oder in Tiefgarage FLAIR (Königstraße 112-114)\nBeginn: 15:00\nDauer: 90 Minuten (reine Führung\, zzgl. Zeit in der Gemeinde)\nEnde der Führung: IKG Fürth\n\nUnsere Stationen: \n\nGrüner Markt (ab 14:45/15:00)\nGeleitsgasse Mahnmal\nInnenhof zur Mohrengasse\nBella-Rosenkranz-Strasse\nGötzenhof innen\nKönigstrasse nördliche Seite bis zum Rathaus\nTaktiler Plan\nJean-Mandel-Platz\nDr.-Henry-Kissinger-Platz vor dem Jugendbrunnen\nWeiter am Schliemann vorbei bis zur Ampel\nStadttheater Vorplatz\nBäumenstrasse /Schirmstrasse zum Kohlenmarkt\, vor der Apotheke\nHirschenstrasse Ecke Rosenstrasse\nRosenstrasse Ecke Hallemannstrasse\nHallemann zur Blumenstrasse (Empfang in der Gemeinde ab ca. 16:30)\n\nDie Teilnahme ist kostenlos.\nEine persönliche Anmeldung ist erforderlich über nachfolgend verlinktes Onlineformular:\nAnmeldung für 15.10.2023 \n\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein: \n \nIsraelitische Kultusgemeinde Fürth K.d.Ö.R. \n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Solidaritätskundgebung für Israel
DESCRIPTION:Terror und Barbarei entgegentreten!\nZusammenstehen mit Freunden in der Stunde ihrer Not!\n#nbgstehtzuisrael\n\nDie vergangenen Tage in Israel haben fürchterlichen Schmerz gebracht. Der Terror der über 4.000 Raketen auf Israel dauert an\, über 800 Seelen sind Stand 8. Oktober verloren\, über 2.500 sind verletzt\, über 150 bestätigte Entführungen – darunter viele Frauen\, Alte und Kinder. Noch immer sind einige Orte in der Gewalt der Terroristen\, sie haben sich gezielt die Harmlosesten gesucht: Feiernde auf einem Festival\, Familien. Der Anblick der beinahe im Minutentakt eintreffenden Bilder und Videos von regelrechten Massakern\, Hinrichtungen\, Misshandlungen selbst von Kindern\, in Geiselhaft gequälten Familien und geschändeten Leichen ist jenseits des Beschreibbaren. Es ist das größte Trauma seit einem halben Jahrhundert für Israel und die jüdischen Gemeinden weltweit. \nUnsere Freunde in Israel sowie jene\, die hier leben und Verwandte und Bekannte in Israel verloren haben oder noch immer um deren Auffindung oder Freilassung bangen: Sie alle brauchen unsere Solidarität\, unseren Zuspruch\, Trost\, und eine Mutspende in diesen dunklen Stunden. Sie blicken ins Angesicht eines drohenden Krieges gegen die unter iranischer Führung gesammelten Terrorgruppen in Gaza und dem Libanon – mit womöglich weitreichenden Folgen. Wenn Israels Sicherheit Deutschlands Staatsräson ist\, dann müssen wir dem jetzt Ausdruck verleihen und für unser Wort und unsere Freunde einstehen. \nAuch wollen wir ein unzweideutiges Zeichen setzen gegen jene\, die es wagen\, auf unseren Straßen Süßigkeiten zu verteilen\, zu tanzen oder hupende Autokorses zu veranstalten zur Feier jener Nachrichten aus der Hölle. Dieser Abgrund an Unmenschlichkeit darf keinen Raum in unserer Kultur finden. Die Zivilgesellschaft der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen muss zusammenstehen in der Verteidigung der Menschenwürde und des Lebens. \nDazu rufen wir – die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Israelitischen Kultusgemeinden Nürnbergs und Fürths\, mit Unterstützung der Stadt Nürnberg und Vertretern von Religionen\, Gewerkschaften und weiteren Organisationen – zu einer Kundgebung auf: \nDatum: 11. Oktober 2023\nZeit: ab 18:00 Uhr\nOrt: Kornmarkt\, Nürnberg \n\nFlyer der Solidaritätskundgebung \n\nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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SUMMARY:Das Leben an sich ist das geringste aller Übel
DESCRIPTION:Lesung von und mit Erez Majerantz\nMusikalische Umrahmung von Katja Chava Majerantz\nSchauspielerische Begleitung durch Yael Schüler\nSaal des Wohnstifts Hallerwiese\nPraterstraße 3\, Nürnberg\n\nDas Leben an sich ist das Geringste aller Übel\, bemerkt Erez Majerantz im Titel seiner Sammlung unterhaltsamer Kurzgeschichten. Diese Feststellung ist genauso scharfsinnig und gespickt mit schwarzem Humor wie jede der sieben Kurzgeschichten selbst. So erzählt Majerantz zum Beispiel von Robin\, dem Engel\, der geldgierigen Managern auf Erden ein ganz besonderes Geschenk macht: ein Gewissen.\nZwischen Tragik und Komik gelingt es dem israelischen Schriftsteller aus Berlin\, das verborgene\, wahre Gesicht der Dinge zu lokalisieren. Majerantz‘ Geschichten sind geprägt von einer realistisch-humoristischen Haltung\, die Absurdes ungeschönt betrachtet. Gerade diese tragische Komik der Realität ist es\, was dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. \nErez Majerantz ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und mehrerer Theaterstücke. Er studierte Philosophie und Komperatistik an der Bar-Ilan Universität. Von 2008 bis 2009 schrieb er für das Nachrichtenportal „Nana 10“ eine satirische Kolumne sowie eine Reihe von Sketchen. 2013 und 2014 moderierte er die Radiosendung „On the edge of the scale“ für Radio Sol\, 2016 gewann er den Kunstpreis der Menschenrechte. In seinen Werken verhandelt Majerantz die Kluft zwischen der Wissenschaft\, dem Rationalen und der Mystik\, dem Emotionalen. Ein weiteres Motiv ist der Kampf des Individuums mit der Gesellschaft\, vor allem das Schicksal der Künstler und Intellektuellen gegenüber der Masse sowie das Leben an den Rändern der Gesellschaft. \nKatja Chava Majerantz studierte Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin\, seit letztem Jahr studiert sie Blockflöte in Nürnberg. Sie ist sie in Koblenz aufgewachsen\, lebt heute mit ihrem Mann in Berlin und spielt im Berliner Blockflötenorchester. Katja Chava Majerantz wird die Lesung musikalisch umrahmen. \n\nYael Schüler arbeitet seit 2010 als freischaffende Schauspielerin. Sie produziert Theaterprojekte in Zusammenarbeit mit Theater- und Tanzschaffenden\, Musikern und bildenden Künstlern aus Deutschland\, Israel\, der Schweiz und Polen\, mit denen sie in diesen und weiteren Ländern auftritt – sprachliche\, kulturelle und religiöse Grenzen überschreitend und hinterfragend. Als Schauspielerin war sie bisher engagiert in Projekten der Sophiensäle\, des Theaters unterm Dach und des Acud Theaters Berlin\, sowie im Neuen Theater am Bahnhof Arlesheim (CH) und am Acco Theatre Center (IL). Schüler wirkt an der Lesung künstlerisch mit. \n\nWebseite des Künstlers: www.erezmajerantz.de\nBericht im Deutschlandfunk: Autor Erez Majerantz \nReservieren Sie bitte telefonisch wegen beschränkter Platzzahl: 0911 2721430\nGemeinsam mit uns lädt Sie herzlich ein:\n \nFolgen Sie uns auch auf Facebook und auf X.
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